11. Gesprächsrunde am 16.12.2019

Die zahlreichen Zuschriften waren vorher gesichtet und ausgewertet worden.  Insgesamt waren die Rückmeldungen positiv und enthielten sowohl reflektierende Gedanken zum Thema als auch zahlreiche konkrete Vorschläge. Inhaltlich überwog der Ansatz, das Bestehende zu belassen und zu ergänzen, lediglich zwei Beiträge schlugen eine Verlagerung des Denkmals an einen anderen Ort vor. Eine optisch ansprechendere Gestaltung und mehr Aufenthaltsqualität wünschen sich viele der Beiträge.

Die Gruppe hat  folgende Punkte positiv diskutiert:

  • Der Stein der Realgemeinde soll bleiben.
  • Namenstafeln mit den getöteten Kriegsteilnehmern beider Weltkriege sollen jeweils die Namen und das Alter enthalten.
  • Das Eiserne Kreuz soll bleiben,  ergänzt durch eine erläuternde Tafel oder Abbildung.
  • Ergänzt werden soll der Ort um ein Friedenssymbol  und einen Text, der u.a. auch der europäischen Juden und der Judenverfolgung gedenkt.

Offen sind folgende Fragen:

  • Sollen weitere Opfergruppen genannt werden?
  • Ist es möglich Schicksale und Zahlen aus Ashausen mit aufzunehmen?
  • Sollen Bänke aufgestellt werden?
  • Wie gelingt es den Gedenkort weiterhin zu pflegen?

Die Ergebnisse der Zuschriftenaktion und den Stand der Überlegungen in der Initiativgruppe wollen wir allen Interessierten und denjenigen, die sich beteiligt haben, in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen. Hierfür kommt nach derzeitigem Stand der 21. April in Frage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.